Männer*beratung zieht um in barrierefreie Räumlichkeiten.
Eingeschränkte Erreichbarkeit vom 17.-25.09.26
Die Männer*beratung – Anlaufstelle für Männer, Jungen, trans*, inter* und nicht-binäre Personen ab 12 Jahren, die Sexualisierte Gewalt erlebt haben, zieht im September in neue Räumlichkeiten. Ab dem 28.09.2026 kann die Beratungsstelle in den Räumen des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. (ZsL) in der Rheinallee 79-81, 55118 Mainz aufgesucht werden.
„Wir sind froh, endlich komplett barrierefreie Räumlichkeiten zu beziehen! Damit können wir nun auch Menschen mit Behinderung, die von Sexualisierter Gewalt betroffen sind, noch besser ansprechen und gerecht werden“, freut sich Leah Krieger, Mitarbeiterin der Männer*beratung.
In der Zeit vom 17.-25.09. kann die Erreichbarkeit umzugsbedingt noch erschwert sein. „Wir sind natürlich bemüht, unser Angebot während des Umzugs so gut wie möglich aufrecht zu erhalten und versuchen, zeitnah auf alle Mails und Nachrichten auf dem Anrufbeantworter zu reagieren“, fügt Marco Jodes hinzu, Kollege der Männer*beratung.
Neue Termine für die Zeit nach dem Umzug können bereits vereinbart werden. Dafür kann sich telefonisch, per Mail oder Onlineberatung an die Fachstelle gewandt werden. Die üblichen Geschäftszeiten von Dienstag bis Donnerstag bleiben vorerst bestehen, auch die Telefonnummer bleibt gleich.
„Aufgrund der angespannten Finanzierungssituation zu Beginn des Jahres mussten wir unsere bisherigen Räume kündigen“, erklärt Krieger. Aktuell ist die Fachstelle durch das ehemalige Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration finanziert. „Wir wissen nicht, was das kommende Haushaltsjahr bringt, hoffen aber, dass die neue Regierung den Bedarf erkennt und die Finanzierung fortführt“, erklärt Eva Jochmann, Geschäftsführerin des Frauen*notruf Mainz.
Die Männer*beratung ist unter dem Trägerverein Frauen*notruf Mainz e.V. angegliedert. Die Fachberatungsstelle wurde im März 2025 eröffnet und bis Februar 2026 durch Mittel der Deutschen Fernsehlotterie finanziert. Ab April 2026 konnte die Arbeit für das laufende Jahr dank einer Förderung durch das MFFKI gesichert werden. Mit Hilfe großzügiger Spenden konnte zudem die Zwischenzeit überbrückt werden. Die Finanzierung ab 2027 ist derzeit noch ungeklärt.
